Einige Male wurde ich schon gefragt, warum ich mich für Wurzelgrün als Namen für mein Unternehmen entschieden habe. Der Name schwirrte schon eine ganze Weile in meinem Kopf herum und ich kam zu dem Entschluss, dass es passender wohl nicht werden würde. Was steckt dahinter? Mein Gedanke war, dass wenn die Wurzel gesund ist und den Nährboden hat, den sie braucht, dass dann das Grün einer Pflanze sprießen und Blüten und Früchte hervorbringen kann. Dieses Bild lässt sich aus meiner Sicht wunderbar auf den Sinn und Auftrag von Coaching, vor allem aber auch auf Mutter und Kind übertragen. Geht es der Mutter gut, geht es in den meisten Fällen auch den Kindern gut. Und das genau ist meine Herzensangelegenheit in meiner Arbeit als Mama-Coach.

Da ich darüber hinaus meinen Garten sehr liebe, ihn von Frühling bis Herbst als mein zweites Wohnzimmer betrachte und bewohne und mich oft nach einem anstrengenden Tag beim Wühlen in der Erde, beim Umsetzen von Pflanzen und Unkraut rupfen selbst wieder “erde” und zur Ruhe komme, passt der Name Wurzelgrün umso besser zu mir.

Eine Klientin schrieb mir neulich per eMail: “Wurzelgrün, was ein passender, anregender Name für die Vielfalt des Mutterseins”. Treffender hätte ich es auch nicht formulieren können.

Bild Copyright: Daria Nepriakhina

Viele meiner Klientinnen berichten mir, dass sie sich irgendwo auf dem Weg verloren haben während die Kinder und die Bedürfnisse der Familie immer mehr Raum eingenommen haben. Häufig steht dann die Frage im Raum, welche alltagstauglichen Möglichkeiten es gibt, sich selbst wieder in den Fokus zu rücken, ohne die Familie zu vernachlässigen. Der erste Schritt, über den ich mich bei meiner Arbeit immer sehr freue, ist, wenn meine Klientinnen erkennen, dass nur sie selbst es in der Hand haben während das Warten auf die “Erkenntnis des Umfelds” meistens nicht von Erfolg gekrönt ist.

Selbstverständlich ist es sehr individuell, was jedem einzelnen gut tut und was “Frau” sich wünscht. Das gilt es beim Coaching im Detail herauszufinden, wenn auch diese Antwort im Laufe der Zeit irgendwie verschütt gegangen ist. Um sich der Sache zu nähern, gibt es ein ganz simples Tool, das ich häufig empfehle und von dem viele Klientinnen begeistert berichten. Und so einfach gehts: Jeden Tag ermögliche ich mir selbst etwas, was mir gut tut oder wonach mir gerade der Sinn steht. Das kann der Smoothie am Morgen sein, ein Kaffee to go, ein Bund Tulpen für die Vase, eine Folge meiner Lieblingsserie während das Baby schläft, frischer Nagellack auf den Fußnägeln, der dann beim Stillen trocknet, ein gutes Mittagessen vom Lieferdienst oder eine halbe Stunde Yoga während die Nachbarin nach den Kleinen schaut. Es geht nicht darum, etwas einzigartiges, sensationelles oder großartiges zu veranstalten, was mit viel Aufwand verbunden ist. Vielmehr ist die Idee, sich bewusst dafür zu entscheiden, sich einen wohltuenden Moment, einen Augenblick zum Innehalten oder ein Zeitfenster zum Genießen zu zugestehen, es sich selbst wert zu sein, diesen kleinen Moment in jeden Tag zu integrieren. Probiert es mal aus und ihr werdet sehen, welche Kraft dieses Tool mit sich bringt, wie sich eure Haltung zu euren Bedürfnissen und euer Blick auf einen zurückliegenden Tag verändert!

Bild Copyright: Burst

Gestern war Zeugnistag für mich! Von meiner achtjährigen Tochter bekam ich kurz vor dem Gute-Nacht-Sagen ein Zeugnis übergeben. Puh – da habe ich ganz gut abgeschnitten würde ich sagen. So kann “Ressourcenarbeit” oder “Stärkung der mütterlichen Resilienz” also zur Abwechslung auch mal funktionieren. Euch allen einen schönen Tag!

Oft werde ich von meinen Klientinnen gefragt, welche Möglichkeiten es gibt, sich Kraftquellen in den Alltag einzubauen, ohne dafür das komplette Familienleben auf den Kopf stellen zu müssen. Naja, aus meiner Erfahrung wird das ganz ohne Einsatz vermutlich in den seltensten Fällen klappen aber es ist wirklich gar nicht so schwer.
Ein kleines aber feines, alltagstaugliches Werkzeug möchte ich euch heute mit auf den Weg zum Ausprobieren geben. Und so funktionierts: Bei jedem Abendessen bekommt jedes Familienmitglied der Reihe nach die Möglichkeit, 3 Dinge zu nennen, für die er oder sie an diesem Tag dankbar ist und 1 Sache, auf die er oder sie sich freut. Wichtig: Es wird niemand kritisiert, hinterfragt oder das Gesagte kommentiert. Lasst es einfach so stehen und wirken. Und wie immer im Coaching – alles ist freiwillig. Wer nichts sagen möchte, muss auch nichts sagen.
Das Ritual funktioniert aus meiner Erfahrung schon mit Kindern ab etwa 4 Jahren. Es kann sein, dass ihr beim ersten Mal erklären müsst, was z.B. Dankbarkeit überhaupt ist, aber das ist ja gerade das schöne an diesem Tool, dass ihr als Familie ins Gespräch kommt – und das, ohne dass Noten, Mathearbeiten oder der Streit im Kindergarten das Thema sind.
Ihr werdet staunen, was vor allem die Kinder “auf den Tisch legen”, wie viel Kraft und Freude ihr aus diesen 5 Minuten Gespräch am Abendbrottisch mitnehmen könnt und wie viel Ruhe dieses Ritual in den Familienabend bringen kann. Probiert es mal aus und berichtet mir gerne per Kommentar eure Erfahrungen damit. Ist es euch genauso leicht gefallen wie euren Kindern, 3+1 Dinge zu nennen? 🙂
Bei mir zu Hause ist es mittlerweile so, dass meine Kinder das Ritual jeden Abend einfordern, auch dann, wenn es mir mal durch die Lappen geht :). Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren!

Heute im Notenhopser-Kurs mit den ganz kleinen habe ich mich mal “auf die Ebene” der kleinen Teilnehmer begeben – in Bauchlage. Ich wollte mal sehen, was die Kleinen so sehen, wenn Sie auf dem Bauch das Geschehen in der Stunde verfolgen. Und siehe da: Mit einer kleinen Veränderung meiner Position und meines Blickwinkels, sah die Welt um mich herum plötzlich ganz anders aus! Welch eine bildhafte Parallele zu meiner Tätigkeit als Coach! Ich musste direkt schmunzeln. Meistens benötigt “Frau” überhaupt nicht viel Zeit oder gar zig Coaching-Einheiten, um eine Veränderung herbei zu führen. Im Gegenteil: Häufig genügt schon ein kleiner Impuls oder eine Anregung zu einer Veränderung des Blickwinkels auf einen Sachverhalt und die Dinge scheinen sich wie von allein zu bewegen – im besten Fall natürlich in die richtige Richtung. In den kommenden Wochen habe ich noch Kapazitäten, den ein oder anderen Coaching-Termin unterzubringen und freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit euch!

Na das war eine Überraschung heute! Das ganze Praxisteam steht nun auf dem Klingelschild der Praxis für Naturheilkunde und Osteopathie Alexandra Zink-Dietrich. Und das Klingelschild hat recht: Wir sind wirklich ein bunter, fröhlicher Haufen mit einem tollen Rundum-Angebot und guter Laune für euch Mütter da draußen: Coaching für Mütter mit Kindern in jedem Alter (auch wenn die lieben Kleinen schon erwachsen sind!), Musikkurse für Mama, Baby & Kind, Osteopathie und Homöopathie für Mama, Baby & Kind, Schwangerschafts-, Rückbildungs- und Mama-Fitnesskurse und natürlich Kanga-Training! Letzteres habe ich persönlich mit zwei meiner Kinder ausprobiert und kann es nur wärmstens empfehlen, um wieder in Schwung zu kommen!

Am Dienstag dieser Woche ist der neue Geschwister Musikkurs Groß&Klein gestartet. Die kleinen Teilnehmer brauchten etwas Zeit, um im für sie neuen Raum anzukommen, haben sich dann aber in null komma nichts von den Liedern, Fingerspielen und Musikinstrumenten mitreißen lassen. Es wurde gesungen, geklatscht, getanzt, gelacht, sich unterm Schwungtuch versteckt und hier und da sogar neue Freundschaften geschlossen. Die Stunde war also genauso kunterbunt wie das Sammelsurium an Instrumenten, das auf dem Foto zu sehen ist. Wer noch dabei sein möchte – ein Kurseinstieg ist jederzeit nach Verfügbarkeit möglich! Infos zur Anmeldung wie immer hier.

Am 26.1.2019 fand unser erster Resilienz-Workshop für Mütter in diesem Jahr statt. Mit unseren Teilnehmerinnen zwischen 30 und 75 Jahren verbrachten meine Kollegin Alexandra Zink-Dietrich (systemische Beraterin) und ich einen inspirierenden, interessanten und arbeitsintensiven Tag. Es ging unter anderem um die Identifikation und Stärkung von Ressourcen, positiver Umformulierung negativer Glaubenssätze, Alltagsstrategien und Methoden für eine erfolgreiche Selbstfürsorge als Mutter und natürlich um aktuelle Themen der Teilnehmerinnen. Ein besonderes Highlight war eine angeleitete Traumreise zum “sicheren Ort” für jede einzelne. Wer mehr erfahren möchte: Die nächste Möglichkeit zur Resilienzstärkung für Mütter ist am Samstag 30. März 2019 von 10 Uhr bis 15 Uhr! Anmeldeinformationen gibt es hier.

Seit Januar laufen die neu konzipierten Notenhopser Musikkurse für Mütter und Babies im Alter von 6-12 Monaten. Mit kleinen und großen Teilnehmern erleben wir kunterbunte, fröhliche Stunde mit vielen Liedern, Fingerspielen, Kniereitern und Musik. Die Babies im laufenden Kurs glucksen vor Begeisterung, vergessen ihre mitgebrachte Müdigkeit jedes Mal schlagartig und erkunden mit freudigem Lachen den Raum. Das Schwungtuch ist immer ein Highlight und die Erwachsenen sind oft überrascht, vom ersten und dennoch selbstverständlich erscheinenden Kontakt mit Rasseln und Rhythmusinstrumenten. Wer mehr erfahren oder am besten gleich mitmachen möchte – ein Einstieg in den Kurs ist jederzeit möglich. Ich freu mich! Weitere Informationen gibt es hier.

An jedem letzten Freitag im Monat findet in der Praxis das Mutter-Kind-Café statt. In der Zeit von 9 Uhr bis 11 Uhr können Mütter, Väter, Tagesmütter und Omis mit ihren (Enkel-, Tages-) Kindern zum Spielen im gemütlichen Gymnastikraum vorbei kommen. Wo: Wurzelgrün @ Naturheilpraxis Alexandra Zink-Dietrich, Spessartstraße 22, 61352 Bad Homburg. Für Kaffee beim “Netzwerken” und Brezeln in der Spielpause ist gegen einen Beitrag von 2 Euro pro Erwachsenem gesorgt. Wir freuen uns auf viele große und kleine Gäste! Weitere Informationen gibt es hier.