Kaffee

Viele meiner Klientinnen berichten mir, dass sie sich irgendwo auf dem Weg verloren haben während die Kinder und die Bedürfnisse der Familie immer mehr Raum eingenommen haben. Häufig steht dann die Frage im Raum, welche alltagstauglichen Möglichkeiten es gibt, sich selbst wieder in den Fokus zu rücken, ohne die Familie zu vernachlässigen. Der erste Schritt, über den ich mich bei meiner Arbeit immer sehr freue, ist, wenn meine Klientinnen erkennen, dass nur sie selbst es in der Hand haben während das Warten auf die “Erkenntnis des Umfelds” meistens nicht von Erfolg gekrönt ist.

Selbstverständlich ist es sehr individuell, was jedem einzelnen gut tut und was “Frau” sich wünscht. Das gilt es beim Coaching im Detail herauszufinden, wenn auch diese Antwort im Laufe der Zeit irgendwie verschütt gegangen ist. Um sich der Sache zu nähern, gibt es ein ganz simples Tool, das ich häufig empfehle und von dem viele Klientinnen begeistert berichten. Und so einfach gehts: Jeden Tag ermögliche ich mir selbst etwas, was mir gut tut oder wonach mir gerade der Sinn steht. Das kann der Smoothie am Morgen sein, ein Kaffee to go, ein Bund Tulpen für die Vase, eine Folge meiner Lieblingsserie während das Baby schläft, frischer Nagellack auf den Fußnägeln, der dann beim Stillen trocknet, ein gutes Mittagessen vom Lieferdienst oder eine halbe Stunde Yoga während die Nachbarin nach den Kleinen schaut. Es geht nicht darum, etwas einzigartiges, sensationelles oder großartiges zu veranstalten, was mit viel Aufwand verbunden ist. Vielmehr ist die Idee, sich bewusst dafür zu entscheiden, sich einen wohltuenden Moment, einen Augenblick zum Innehalten oder ein Zeitfenster zum Genießen zu zugestehen, es sich selbst wert zu sein, diesen kleinen Moment in jeden Tag zu integrieren. Probiert es mal aus und ihr werdet sehen, welche Kraft dieses Tool mit sich bringt, wie sich eure Haltung zu euren Bedürfnissen und euer Blick auf einen zurückliegenden Tag verändert!

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